#75 In der Beschaffungshölle angekommen?

In dieser Folge geht es um die aktuelle Rohmaterialknappheit, Chipkrise und Ideen, wie dem jetzt begegnet werden kann. In der Presse wurde über unglaubliche 7,7 Millionen Fahrzeugen berichtet, die in diesem Jahr weniger als geplant gebaut werden. Das schlägt komplett in der Automobilindustrie auf alle Beteiligten durch und verzögert die wirtschaftliche Erholung erheblich. 

Darüber hinaus ziehen überall auf breiter Front die Rohstoffpreise an. Stahl, Aluminium, Kupfer, Kunststoffe und auch Holz sind schwer zu beschaffen und wenn, dann zu teilweise doppelten oder wie beim Holz teilweise zum fünffachen Preis. Der Holzpreis hat sich mittlerweile zwar wieder leicht reduziert, ist aber immer noch dreimal so teuer, im Vergleich zum Stand Ende 2019.  

Teilweise gibt es auf Baustellen keine Abwasserrohre, keine Kantsteine und in den Werkstätten gehen die Schrauben aus. Den Zimmereien gehen bald die Nägel aus.  

 

Wie kann man dieser Situation begegnen? Wie sollten wir am besten damit umgehen?  

 

Zum einen laufen in allen Unternehmen natürlich kurzfristige Aktionen, wie die Suche alternativen Lieferquellen. Klar. Die Option ist in den meisten Fällen allerdings schon durch, weitere Effekte sind hier nicht zu erwarten, weil die Lagerbestände, wenn bisher noch irgendwo welche vorhanden waren, restlos aufgebraucht sind. 

Wenn es noch knappes Material gibt, sind die Preisvereinbarungen oftmals aufgekündigt, also geht es um Neuverhandlungen, bei der die Beschaffung einem Verkäufermarkt nur mit Kostentransparenz und der Forderung nach Fairness begegnen kann. Nach dem Motto, man sieht sich immer mindestens zweimal im Leben, sollte die Verkaufsseite den Bogen nicht überspannen.  

 

Gehen Sie systematisch an die Sache ran. Bezahlen Sie nicht jeden verrückten Preis, suchen Sie systematisch nach Alternativen, die eingesetzt werden können und Sie werden sehen, dass sich die systematische, strukturierte Arbeit lohnt.  

Wenn Sie Fragen haben, wie das gehen soll, dann kommen Sie direkt auf uns zu. Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Homepage unter EBITengineers.com oder rufen Sie direkt an unter 04123/9369830. Wir unterstützen gern.  

Also, noch einmal zusammengefasst: Wenn auch Sie Beschaffungsprobleme haben, die nicht zu enden scheinen, dann verändern Sie gezielt Ihr Produkt, z.B. mit Hilfe der Wertanalyse. Es lohnt sich. 

Diese Techniken und noch viele mehr erlernen Sie auch in unserer EBITacademy, zum Beispiel in unserem EBITcoaching Programm speziell für selbständige Unternehmer aus dem produzierenden Gewerbe. Gehen Sie dazu gerne auf die Seite www.ebitcoaching.de und folgen den Informationen.  

Sollte Ihnen die Folge gefallen haben, dann hinterlassen Sie gerne eine Top-Bewertung, z.B. eine 5 Sterne Bewertung auf iTunes. Bei Anregungen oder konstruktiver Kritik kommen Sie bitte direkt auf mich zu.   

Ich wünsche Ihnen in diesen anspruchsvollen Zeiten alles Gute, noch viele spannende Projekte,

 

Ihr Frank Bröker 

 

 

www.ebitengineers.com 

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